2. Kyu: blauer Gürtel

2. Kyu: blauer Gürtel
Mindestalter: 13.Lebensjahr (Jahrgang)

Vorkenntnisse:

hier werden stichprobenartig die Inhalte der vorherigen Gürtelprüfungen abgeprüft

Grundform der Wurftechniken:

Yoko-otoshi (beidseitig)
Ashi-uchi-mata
Utsuri-goshi
Yoko-gake (beidseitig)
Kata-ashi-dori oder Kuchiki-taoshi (hier darf auch eine beliebige andere Beingreiftechnik gezeigt werden)

Die Prinzipien der Wurftechniken sollen hier deutlich werden und gegebenenfalls erläutert werden können

Grundform der Bodentechniken:

Jujii-jime
Hadak-jime
Okuri-eri-jime 
Kata-ha-jime

Die Prinzipien der Bodentechniken sollen hier deutlich werden und gegebenenfalls erläutert werden können

Anwendungsaufgabe Stand:

  • Drei der oben genannten Techniken aus zwei verschiedenenSituationen werfen.

Anwendungsaufgabe Boden:

  • Aus zwei verschiedenenStandardsituationen Juji-jime, Hadaka-jime, Okuri-eri-jime und Kata-ha-jime anwenden

 Randori:

5 Randoris á 2 Minuten:
Im Standrandori Wurftechniken gegen einen Partner, der eine extreme Haltung und/oder eine extreme Auslage einnimmt, siotuativ und angemessen werfen.
Bodenrandori (auch unter Einbezug von Shime-wza).

Kata:

Nage-no-kata Gruppe Ashi-waza

Die nachfolgenden japanischen Begriffe sind das Minimum, welches zur Gürtelprüfung beherrscht werden muss. Wichtig sind zudem die Begriffe der Techniken, die die Prüflinge bei der Prüfung zeigen.

 

Japanischer Begriff

Deutsche Übersetzung 

Ashi-uchi-mata

  Innerer Schenkelwurf mit Hilfe des Beines

 Ashi-waza

  Fußtechniken

 Hadaka-jime

  Freies Würgen, "nacktes" Würgen

 Juji-jime

  Kreuzwürgen

 Kata-ashi-dori

  ein Bein greifen

 Kata-te-jime

  mit einer Hand würgen

Kuckiki-taoshi

  wörtl. "den morschen Baum fällen", Beingreifer

Okuri-eri-jime

  mit beiden Händen würgen

  Utsuri-goshi

  Hüftwechselwurf

 Yoko-gake

  seitliches Einhängen, seitlicher Körpersturz

 Yoko-otoshi

  Seitsturz